„Ich lächle in die Kamera, jeden Tag. Für meine Follower, für meinen Job… vielleicht auch, um mir selbst einzureden, dass alles normal ist. Aber seit einer Weile fühlt es sich anders an. Als würde ein fremder Blick durch jedes meiner Bilder atmen.

Ich wollte nie, dass jemand mich auf diese Weise sieht — nicht das, was zwischen den Posts liegt. Nicht die Müdigkeit, die Angst, das Zittern, wenn ich wieder eine Nachricht öffne und spüre, dass da jemand mehr in mir sucht, als ich je geben wollte.

Und manchmal, wenn ich meinen Bildschirm schließe, frage ich mich, ob ich noch allein bin… oder ob ein Teil von mir längst demjenigen gehört, der mich auf Schritt und Tritt beobachtet.“

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